UN Women: Workshop „Belästigung im öffentlichen Raum" in der HHS 251

Workshop in der HHS 251
Am 28.04.2026 fand in der Klasse HHS 251 ein Workshop mit dem Thema "Belästigung im öffentlichen Raum" veranstaltet von UN Women statt. Zwei Referentinnen kamen zu uns in die Klasse und stellten uns das Thema des Workshops vor.
Eindrücke aus dem Workshop




Belästigung im öffentlichen Raum
Es ging um Belästigung im öffentlichen Raum jeder Art. Beispiele hierfür sind die Schule, die Bahn oder die Straße. Die beiden Damen haben uns viel erzählt, aber gleichzeitig konnten wir auch ab und zu unsere Meinung sagen oder Fragen stellen. Sie haben uns einige Fragen gestellt, auf die wir aus unserer Perspektive die passende Antwort aussuchen durften. Beispielsweise wurde folgende Frage gestellt: „Um wie viel Prozent haben sich der Betroffenen besser gefühlt, nachdem jemand eingegriffen ist?" Dazu wurden uns vier Antworten bzw. Prozente gezeigt, aus denen wir eine auswählen durften. Wir waren überrascht, dass sich über 80% der Betroffenen besser gefühlt haben.
Außerdem wurde uns erklärt, wie wir uns in solchen Situationen verhalten sollten, wenn wir selbst betroffen sind oder wenn wir eine Person treffen, die so etwas erlebt hat.
Die 5D-Methode
Dabei spielt die 5D-Methode die größte Rolle! Die 5D-Methode ist eine Strategie, um jemandem bei Belästigung oder Diskriminierung sicher zu helfen. Zum Beispiel bei sexueller Belästigung, Mobbing oder rassistischen Kommentaren.
Die fünf „D" stehen für fünf Möglichkeiten einzugreifen:
Direct (direkt handeln): Die belästigende Person direkt ansprechen. Beispiel: „Hör bitte damit auf." oder „Das ist nicht okay."
Distract (Ablenken): Die Situation unterbrechen, ohne Streit zu beginnen. Beispiel: So tun, als würdest du nach dem Weg fragen, oder die betroffene Person ansprechen: „Hey, kommst du kurz mit?"
Delegate (Hilfe holen): Andere Personen oder Autoritäten einschalten. Beispiel: Lehrer, Sicherheitsdienst, Freunde oder Mitarbeitende informieren.
Document (Dokumentieren): Beweise sammeln, wenn es sicher ist. Beispiel: Uhrzeit notieren oder ein Video machen. Wichtig: Das Material nur mit Zustimmung der betroffenen Person weitergeben.
Delay (Nachher unterstützen): Nach der Situation Hilfe anbieten. Beispiel: „Geht es dir gut?" oder „Soll ich bei dir bleiben?"
Unser Fazit
Unser Fazit ist, dass solche Workshops an allen Schulen stattfinden sollten, damit Menschen lernen, sich zu wehren und anderen in schwierigen Situationen zu helfen.
Text: Mawadah El-Khalidi
