Berufsorientierung
Lernpartner trainiert mit Jugendlichen für das Bewerbungsverfahren
Stefan Merten, Sparda-Bank West e.G., gibt Tipps zum Bewerbungsverfahren

Gerade erst haben sie ihre neue Schule kennengelernt – schon müssen sich die Schülerinnen und Schüler der Handelsschule um ihren nächsten Ausbildungsschritt kümmern: die erfolgreiche Suche nach einem Ausbildungsplatz.
Professionelle Unterstützung aus der Praxis
Professionelle Unterstützung erhielten sie dabei von Herrn Stefan Merten, Mitarbeiter der Sparda-Bank West e.G. in Siegburg. Das Training ist Baustein der Lernpartnerschaft der Bank mit dem Berufskolleg Siegburg. In enger Abstimmung mit der Koordinatorin für Berufsorientierung, Frau Bettina Otto, wurde ein Programm „gestrickt", das die jungen Leute durch das Labyrinth des Bewerbungsverfahrens leitet.
Was kann ich gut?
Stärken erkennen und passende Berufe auswählen – der Startpunkt jeder erfolgreichen Bewerbung.
Einstellungstest
Eine eindrucksvolle Simulation zeigt die Herausforderungen und gibt Klarheit fürs eigene Lernverhalten.
Bewerbungsgespräch
Rollenspiele schaffen Sicherheit – mit echten Fragen, eigenen Antworten und souveränem Auftreten.
Ausgehend von der Frage „Was kann ich gut?" leitete Stefan Merten die Gruppe zur Auswahl von dazu passenden Berufen an. Nach der erfolgreichen Bewerbung folgt die nächste Hürde: der Einstellungstest. In einer sehr eindrucksvollen Simulation konnten die Schülerinnen und Schüler die besonderen Herausforderungen nachvollziehen und Konsequenzen für ihr weiteres Lernverhalten ziehen. Ist diese Hürde gemeistert, folgt das Bewerbungsgespräch. Dass hier nicht nur „harte Fakten" zählen, sondern auch die sog. „soft skills" nicht unterschätzt werden dürfen, erkannten die Jugendlichen schnell.
No-Goes im Gespräch
- Unpünktlichkeit
- Kaugummi
- Ungepflegte Kleidung
…lassen die Chancen sinken.
Chancen steigen, wenn…
- Auf mögliche Fragen vorbereitet sein
- Eigene, interessierte Fragen stellen
- Soft Skills nicht unterschätzen
Im Rollenspiel konnten sich die Schülerinnen und Schüler ausprobieren.
„Uns wurde alles sehr gut verständlich und konkret erklärt, wir konnten hilfreiche Erfahrungen in einer entspannten Atmosphäre sammeln."
Und die Frage „Was nehme ich für meine weitere Schulzeit mit, was muss ich nun tun?" wurde nicht selten beantwortet mit „Ich muss mich anstrengen, mich rechtzeitig bewerben und die Angebote der Schule aktiv nutzen!"
Bleibt nun für alle Beteiligten abzuwarten, wie ernsthaft diese Vorsätze umgesetzt werden.
